![]() |
![]() |
![]() |
URSA richtet Dämmstoffkapazitäten neu aus
Wesel/Leipzig, Die Geschäftsleitung des Dämmstoffherstellers URSA Deutschland gab heute die Schließung ihrer Produktionsstätte in Wesel bekannt. Das seit 1970 bestehende Werk lieferte Spezialdämmstoffe für den industriellen Einsatz, aber auch Standardprodukte für den Hochbau. Mit dieser Maßnahme reagiert das Unternehmen auf die seit Jahren fortgesetzt rückläufigen Umsätze und Absatzmengen im deutschen Dämmstoffmarkt. Trotz eines erfolgreichen Exportes von Dämmstoffen aus deutschen Werken ins benachbarte Ausland und einer Optimierung der Produktionsabläufe in allen URSA-Werken konnten diese Rückgänge nicht vollständig kompensiert werden. Mittelfristig erwartet URSA bis zum Jahr 2008 zwar eine Marktkonsolidierung, aber erst ab 2009 wird der Dämmstoffmarkt in Deutschland wieder eine nennenswerte Absatzsteigerung möglich machen. Auf die für die Folgejahre prognostizierte Mengensteigerung werden die verbleibenden zwei Produktionsstätten für den deutschen Markt im sächsischen Delitzsch und nordfranzö-sischen St. Avold durch Modernisierungsmaßnahmen schon heute vorbereitet. Mit neuester Produktionstechnik soll dort, vor allem mit Blick auf den für 2006 avisierten Gebäudeenergiepass, eine gute Ausgangsposition für die Stärkung der Marktposition geschaffen werden. Für den Aufbau darüber hinausführender Kapazitäten, zum Beispiel am Standort Wesel, sprechen die Prognosen jedoch aus Sicht der Holding URSA International nicht. Ein solcher Ausbau wäre jedoch nötig gewesen, um die Produktivität des Werkes im Sinne einer dauerhaften Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Direkt betroffen von der Schließung sind in Wesel 76 Mitarbeiter. Für sie wird derzeit ein Sozialplan erarbeitet. Die URSA Deutschland GmbH bietet als Teil der spanischen Uralita Gruppe Dämmsysteme aus einer Hand. Mit den Kernprodukten Glaswolle, XPS und Folien ist URSA europaweit die |
|
||||